Ausstellung "Landwirtschaft 1870 - 1970" im Alten Ratssaal-Diepholz

    „Gott, erhalte die Saat auf der Flur …“
    Landwirtschaft im Landkreis Diepholz von 1870–1970

      Der Heimatverein Diepholz e.V. freut sich, dass es wieder gelang, eine sehenswerte Ausstellung für 2 Wochen nach Diepholz zu holen u. hier zu zeigen. Die Ausstellung ist im frisch renovierten ALTEN RATHAUSSAAL in Diepholz vom 19. Nov. bis zu. 04. Dez. zu sehen.

    Die Öffnungszeiten sind:

    - am Eröffnungstag, Sa. d. 19. Nov. von 16 bis 17 Uhr

    - Mittwoch bis Samstag jeweils von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr,

    - an den Sonntagen von 15 Uhr bis 17 Uhr.

    Das Kreismuseum Syke beschreibt das Entstehen und das Anliegen der Ausstellung wie folgt:

    "Die Anzahl der landwirtschaftlichen Hofstellen befindet sich im Landkreis Diepholz wie in der gesamten Bundesrepublik Deutschland seit Jahrzehnten im freien Fall und erreichte in diesem Jahrtausend einen neuen Tiefststand. Immer mehr Landwirte sehen sich gezwungen, ihre Stellen aufzugeben.

    Parallel zu diesen Entwicklungen in der Landwirtschaft, veränderte sich zwangsläufig auch das ländliche Leben in unserer Region grundlegend. Bäuerliche Arbeits- und Lebensweisen, die teilweise Jahrhunderte lang Bestand hatten, verschwanden völlig oder veränderten sich grundlegend. Mit der Zeit geraten jene Dinge, die früher im alltäglichen ländlichen Leben selbstverständlich erschienen, geraten mehr und mehr in Vergessenheit.

    Um diesem „Vergessen“ entgegenzuwirken und einen Beitrag zur Erinnerungskultur zu leisten, hat sich seit Sommer 2019 der Kreisheimatbund Diepholz in Kooperation mit dem Kreismuseum Syke in einem breitangelegten Projekt zur Aufgabe gemacht, die verschiedenen Aspekte der Landwirtschaft und des ländlichen Lebens in der Zeit zwischen 1870 und 1970 im Landkreis Diepholz zu erforschen. Heimatforscher, Archivare, (frühere) Landwirte, deren Angehörige und viele andere interessierte Personen waren aufgerufen, daran mitzuwirken.  Viele Objekte, Fotografien, Dokumente, Bücher und Berichte kamen so zusammen.

    Der Historiker Ralf Weber und der Dokumentar Heinz Feldmann haben sie in einer Datenbank zusammengefasst. So entstand zusammen mit zahlreichen kleinen und größeren Objekten, von der Zinkwanne bis zum Eierbrutschrank, eine umfassende Präsentation der Landwirtschaft von 1870 bis 1970 in dieser Region von der Gemeinde Stuhr bis zur Samtgemeinde Altes Amt Lemförde, wobei auch die Jahre vor und nach diesem Zeitraum Erwähnung finden.

    Eine Fülle von Erinnerungen und Geschichten lädt ein, in diese größtenteils vergangene ländliche Welt einzutauchen".

     

    Lassen Sie sich von der Ausstellung an Ihre Jugendzeit erinnern und schildern Sie Ihren Enkelkindern Ihre Erlebnisse einer vergangenen Zeitepoche.

    Der Eintritt ist kostenfrei, um eine kleine Spende zur Kostendeckung wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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